Digital Google will gegen Datenschnüffel-Apps vorgehen

14:51  05 dezember  2017
14:51  05 dezember  2017 Quelle:   MSN

Was Google, Facebook, Instagram und Snapchat wirklich von dir wissen – die laaaaange Liste

  Was Google, Facebook, Instagram und Snapchat wirklich von dir wissen – die laaaaange Liste Wenn der Dienst kostenlos ist, bist du selbst das Produkt. Doch was wissen Google, Facebook, Instagram und Snapchat wirklich alles über dich? Der Überblick. Dieser Artikel zeigt im Detail auf, welche persönlichen Daten ...von ihren Nutzern sammeln. Es sind dies erstens Informationen, die man als Nutzer freiwillig herausgibt (Name, Telefonnummer, Interessen, veröffentlichte Fotos etc.) Zweitens Daten, welche die Apps von den Geräten der Nutzer sammeln: Etwa der aktuelle Standort oder wie viele Schritte sie pro Tag zurücklegen.

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Android-Nutzer sollen mit Safe-Browsing-Warnungen vor „Datenerschleichung“ geschützt werden. Verschärfte Richtlinien sehen deutliche Hinweise auf erfasste Daten vor. Bei nicht funktionell benötigten Daten ist die ausdrückliche Zustimmung des Nutzers erforderlich.

Google hat seinen Browserschutz Safe Browsing erneut ausgeweitet und will damit Android-Nutzer vor unerwünschtem Datensammeln durch Apps schützen. Zu dieser Ausweitung gehören Safe-Browsing-Warnungen, wenn Apps oder zu Apps führende Websites persönliche Daten von Anwendern ohne Wissen oder Zustimmung der Nutzer sammeln.

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  25 Jahre SMS: Die Jubiläumsfeier fällt aus Der Geburtstagswunsch für die SMS muss in diesem Jahr ohne ein Smiley auskommen. 25 Jahre nach dem Versand der ersten Kurzmitteilung ist zumindest den Mobilfunk-Providern die Feierlaune vergangen. © Michael Kappeler, dpa Die SMS scheint vielen - angesichts neuer Messenger-Programme, die unendlich viele Zeichen kostenlos von Smartphone zu Smartphone schicken - teuer und überholt.

Ende der Spekulationen: Google will kein eigenes Telefonnetz bauen.

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Wenn Apps persönliche Daten wie Telefonnummern oder E-Mail-Adressen oder Gerätedaten erfassen, müssen sie die Nutzer darauf hinweisen und ihre eigene Datenschutzrichtlinie in der App vorhalten. Sofern sie persönliche Daten sammeln und übertragen, die nichts mit der Funktionalität der App zu tun haben, müssen sie vorher auffällig darauf aufmerksam machen und eine ausdrückliche Zustimmung einholen.

Diese Bedingungen für das Erheben von Daten gelten für alle Funktionen einer Anwendung. Werden beispielsweise Berichte für Analysezwecke oder nach einem Absturz versandt, darf eine Auflistung der auf dem Gerät installierten Packages nicht übertragen werden, ohne deutlich darauf hinzuweisen und die Zustimmung einzuholen. Durchaus überraschend ist, dass diese Bedingungen nicht nur für bei Google Play eingestellte Anwendungen gelten soll, sondern auch für Apps, die von anderen Quellen bezogen wurden.

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Noch kein Login? Hier gehts zur Anmeldung. Foodporn-Analyse: Google will wissen, was auf unseren Tellern liegt.

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Die neuen Vorgaben erweitern Googles Richtlinie zu unerwünschter Software, die auch einen „Schutz vor Datenerschleichung“ vorsieht. In diesem Zusammenhang steht auch, dass Software keine vertraulichen Informationen wie Bankdaten ohne ordnungsgemäße Verschlüsselung erfassen darf.

Wer sich nicht an die verschärften Regularien hält, muss künftig mit der Ausgabe von Warnungen an die Nutzer seiner App rechnen. In einem Blogeintrag kündigt das Safe-Browsing-Team an, in 60 Tagen damit zu beginnen. Die Warnungen sollen über Google Play Protect auf den Geräten der Nutzer oder auf Websites erfolgen, die zu den jeweiligen Apps führen. Von solchen Warnungen betroffene App-Entwickler können sich über die Search-Console-Hilfe zu einer möglichen Problembehebung informieren.

Googles Ankündigung erscheint fast wie eine Antwort auf eine kurz zuvor veröffentlichte Studie, nach der mehr als 75 Prozent aller Android-Apps Nutzer ausspionieren. Die Studie der französischen Non-Profit-Organisation Exodus Privacy und des Privacy Lab der Yale University kam zu dem Ergebnis, dass mehr als drei Viertel aller Android-Apps mindestens einen „Tracker“ eines Drittanbieters enthalten. Darunter sind offenbar auch viele beliebte Apps, die in Googles offiziellem Marktplatz Play Store angeboten werden, etwa Tinder, Spotify, Uber und OKCupid. Unter den aufgeführten Trackern befindet sich auch CrashLytics, das Absturzberichte an die Entwickler von Apps übermittelt – und in diesem Jahr von Google gekauft wurde.

Smartphone-Apps © Shutterstock / Oleksiy Mark Smartphone-Apps

Exit: YouTube will eigenen Musik-Streamingdienst ins Leben rufen .
YouTube hat die Hoffnung auf einen eigenen Musik-Streamingdienst noch nicht aufgeben. Nächstes Jahr will die Google-Tochter eine Plattform mit dem internen Titel Exit starten. Google und YouTube haben die Hoffnung auf einen eigenen Musik-Streamingdienst nicht aufgeben. Deshalb wollen sie nächstes Jahr eine Plattform ins Leben rufen, die eine Alternative zu den Angeboten von Größen wie Spotify, Apple und Amazon sein soll.Dem Magazin Bloomberg zufolge soll es sich bei dem Vorhaben um einen gebührenpflichtigen und damit werbefreien Musikstreaming-Plattform handeln, der den internen Namen Remix trägt.

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