Finanzen Dividende 2016: Dax-Konzerne schütten so viel aus wie noch nie

15:30  20 märz  2017
15:30  20 märz  2017 Quelle:   Börse Online

RTL meldet solide Zahlen – Dividende bleibt stabil

  RTL meldet solide Zahlen – Dividende bleibt stabil RTL hat am Donnerstagmorgen die Bilanz für das Jahr 2016 vorgelegt und dabei neue Rekorde bei Umsatz und operativem Ergebnis gemeldet. Der Konzernumsatz ist im Vergleich zum Vorjahr um 3,4 Prozent auf rund 6,24 Milliarden Euro gestiegen. Damit liegt das Medienunternehmen im Rahmen der eigenen Prognose und leicht über der Konsensschätzung der Analysten. Vor allem das Umsatzwachstum der Mediengruppe RTL Deutschland sowie der Digitalsparte hätten dazu beigetragen, teilte das Unternehmen mit.

Welche Dax - Konzerne am meisten ausschütten. Die 30 Dax - Konzerne schütten in diesem Jahr so viel Geld an ihre Aktionäre aus wie nie zuvor. Dividende je Aktie: Keine. Ausschüttung im Vergleich zum Vorjahr: Keine Veränderung. (Foto: dapd).

Welche Dax - Konzerne am meisten ausschütten. Die 30 Dax - Konzerne schütten in diesem Jahr so viel Geld an ihre Aktionäre aus wie nie zuvor. Dividende je Aktie: 3,50 Euro, für Vorzugsaktien 3,56 Euro. Ausschüttung im Vergleich zum Vorjahr: Plus 17 Prozent.

  Dividende 2016: Dax-Konzerne schütten so viel aus wie noch nie © iStockphoto   Dividende 2016: Dax-Konzerne schütten so viel aus wie noch nie © iStockphoto

23 der 30 Unternehmen haben ihre Dividenden erhöht, bei 19 stieg sie sogar auf einen Rekordwert. Größter Dividendenzahler ist erneut der Stuttgarter Autobauer Daimler, der die Aktionäre mit 3,48 Milliarden Euro am Gewinn beteiligt. Auf den Fersen ist ihm die Allianz. Der Münchner Versicherungskonzern schüttet 3,46 Milliarden Euro aus.

Abstriche bei der Dividende müssen nur die Aktionäre von zwei Unternehmen machen: Der Versorger E.ON kürzt die Ausschüttung angesichts milliardenschwerer Verluste um 58 Prozent, die Commerzbank streicht sie ganz zusammen. Bei RWE bekommen wie schon für 2015 nur die Vorzugsaktionäre Geld - und das trotz roter Zahlen. ProSiebenSat.1 und die Deutsche Telekom schütten rechnerisch mehr Geld aus als ihr Jahresüberschuss im Konzern hoch ist.

Deutsche Post-Aktie am Dax-Ende: Konzern sieht sich nach Rekordjahr weiter auf Wachstumskurs

  Deutsche Post-Aktie am Dax-Ende: Konzern sieht sich nach Rekordjahr weiter auf Wachstumskurs Die Deutsche Post schüttet nach einem Rekordjahr eine deutlich höhere Dividende aus. Das boomende Expressgeschäft und eine Paketflut hatten der Deutschen Post 2016 im vergangenen Jahr Höchstmarken beim Ertrag beschert. Der operative Gewinn (Ebit) kletterte 2016 auf 3,491 (Vorjahr: 2,4) Milliarden Euro, wie der Konzern am Mittwoch in Bonn mitteilte. Investoren reagierten mit Gewinnmitnahmen. Vorbörslich lag die Post-Aktie mit einem Minus von 1,34 Prozent am Dax-Ende. Unter dem Strich und nach Anteilen Dritter blieb ein Gewinn von 2,6 (1,5) Milliarden Euro. Die Deutsche Post will nun für 2016 eine Dividende von 1,05 (Vorjahr: 0,85) Euro je Aktie ausschütten, Analysten hatten mit einem Euro gerechnet.

Welche Dax - Konzerne am meisten ausschütten. Die 30 Dax - Konzerne schütten in diesem Jahr so viel Geld an ihre Aktionäre aus wie nie zuvor. Dividende je Aktie: 75 Cent. Ausschüttung im Vergleich zum Vorjahr: Keine Veränderung.

Welche Dax - Konzerne am meisten ausschütten. Die 30 Dax - Konzerne schütten in diesem Jahr so viel Geld an ihre Aktionäre aus wie nie zuvor. Dividende je Aktie: 47 Cent. Ausschüttung im Vergleich zum Vorjahr: Plus 34 Prozent.

Insgesamt ist die Ausschüttungsquote im Dax aber gesunken. Denn die Gewinne der 30 Unternehmen stiegen insgesamt um 15 Prozent auf 55,6 Milliarden Euro. Im Schnitt schütten sie 55,9 Prozent des Nettogewinns aus, ein Jahr zuvor waren es 59,4 Prozent. "Das deutet darauf hin, dass die Unternehmen trotz guter Finanzlage vorsichtig bleiben und darauf achten wollen, ausreichend liquide Mittel vorzuhalten", sagte EY-Manager Mathieu Meyer.

Aber auch für 2017 können die Aktionäre - von der Energie- und der Banken-Branche abgesehen - mit steigenden Dividenden rechnen. "In diesem Jahr dürfte zudem der schwache Euro Rückenwind geben, was sich auch positiv auf die Gewinnsituation der Unternehmen auswirken kann und auf ihre Möglichkeit, attraktive Dividenden zu zahlen."

rtr

Rheinmetall schmiedet Bündnis für Milliarden-Bundeswehrauftrag .
Rheinmetall schließt im Rennen um einen milliardenschweren Auftrag der Bundeswehr ein Bündnis mit dem Elektronikkonzern Rohde & Schwarz.Die beiden Konzerne gründen ein Gemeinschaftsunternehmen, das sich um zwei Großaufträge der Bundeswehr bewerben soll, teilte Rheinmetall am Freitag mit. Der Auftragswert dürfte dem MDax-Konzern zufolge im mittleren einstelligen Milliarden Euro-Bereich liegen. Rheinmetall hält die Mehrheit an dem Gemeinschaftsunternehmen, ein Anteil von 25,1 Prozent liegt bei Rohde & Schwarz. Weitere wichtige industrielle Partner könnten zudem in das Projekt einbezogen werden.

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