Finanzen Flüchtlinge entscheiden sich häufig gegen Berufsausbildung

18:00  20 märz  2017
18:00  20 märz  2017 Quelle:   dpa

UN untersuchen Gewalt gegen Rohingyas

  UN untersuchen Gewalt gegen Rohingyas Der UN-Menschenrechtsrat will die gegen Myanmar erhobenen schweren Vorwürfe der Verletzung der Menschenrechte an den muslimischen Rohingyas untersuchen. Eine Delegation will dazu in das südostasiatische Land reisen. © picture-alliance/NurPhoto/T. Chowdhury Rohingya Flüchtlinge in Bangladesch Der Hochkommissar für Menschenrechte, Said Raad al-Hussein, hatte bereits von möglichen Verbrechen gegen die Menschlichkeit gesprochen. Menschenrechtsgruppen hatten die Folter, Vertreibungen, Morde und Massenvergewaltigungen an der muslimischen Minderheit dokumentiert.

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Asylbewerber Hamza Ahmed (l.) aus Somalia arbeitet für die Firma Reuther STC GmbH im brandenburgischen Fürstenwalde. © Foto: Patrick Pleul/Archiv Asylbewerber Hamza Ahmed (l.) aus Somalia arbeitet für die Firma Reuther STC GmbH im brandenburgischen Fürstenwalde.

Viele Flüchtlinge wollen laut einer Studie lieber mit Helfertätigkeiten schnell Geld verdienen als erst einmal eine Lehre zu machen. Damit steige das Risiko, dass sie im Niedriglohnsektor verharren, warnte das Institut der deutschen Wirtschaft Köln.

«Man muss aufpassen, dass sich das nicht verfestigt», sagte die Ausbildungsexpertin des arbeitgebernahen Instituts, Regina Flake. Es sei notwendig, mehr für die duale Ausbildung in Betrieb und Berufsschule zu werben, Ausbildungsbetriebe besser zu beraten und die berufsbezogene Sprachförderung weiter auszubauen.

Deutschland bleibt Hauptziel für Asylbewerber in der EU

  Deutschland bleibt Hauptziel für Asylbewerber in der EU Deutschland bleibt in der EU das Hauptziel für Asylbewerber. 2016 stellten 722.300 Menschen in der Bundesrepublik einen Asylantrag, wie die Statistikbehörde Eurostat am Donnerstag mitteilte. Dies entsprach 60 Prozent aller Asylanträge in der EU, wo insgesamt 1,2 Millionen Menschen Schutz suchten. Auch im Verhältnis zur Bevölkerung nahm Deutschland die meisten Flüchtlinge auf: 2016 kamen 8789 Asylanträge auf je eine Million Einwohner. Damit stieg die Zahl der Anträge in Deutschland im Vergleich zum Vorjahr deutlich. 2015 suchten etwa 442.000 Menschen Schutz in der Bundesrepublik. Einen Anstieg verzeichnete auch Griechenland: Knapp 50.

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Nach der Umfrage unter rund 1000 Unternehmen hat jeder vierte Betrieb in den vergangenen drei Jahren Flüchtlinge beschäftigt, im Handwerk jeder dritte. Häufig handele es sich dabei um Praktika. Neun von zehn dieser Firmen sähen die Flüchtlinge als Bereicherung und würdigen ihre Motivation und Einsatzbereitschaft. Ebenso viele betrachteten jedoch die mangelnden Deutschkenntnisse als Hindernis. Drei Viertel der befragten Unternehmen sähen noch Nachholbedarf bei Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit.

Zu früheren Hoffnungen, Flüchtlinge würden den Fachkräftemangel beheben, sagte Institutsdirektor Michael Hüther: «Bei den blühenden Landschaften hat es auch etwas länger gedauert.» Bis ein Flüchtling arbeitsmarktfähig sei, könnten vier bis fünf Jahre vergehen.

Schottlands Regierungschefin bekräftigt Plan für Referendum zu Unabhängigkeit .
Die schottische Regierungschefin Nicola Sturgeon hat in einer kämpferischen Rede vor den Delegierten ihrer Schottischen Nationalpartei (SNP) den Plan für ein neues Unabhängigkeitsreferendum bekräftigt. Die SNP-Chefin sagte am Samstag auf dem Parteitag in Aberdeen, es liege an Schottland, "über seine Zukunft zu entscheiden". Die Schotten wollten nicht von der konservativen Regierung in London auf deren "katastrophaler Brexit-Bahn" aus der Europäischen Union gerissen werden. Das Referendum über die schottische Unabhängigkeit werde auf jeden Fall stattfinden, beteuerte Sturgeon unter dem tosenden Beifall der Delegierten.

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