Finanzen Geldautomaten-Gebühr der Sparkassen - Imageschaden statt Mehreinnahmen

09:40  19 april  2017
09:40  19 april  2017 Quelle:   RP ONLINE

Ranking: Das sind die günstigsten Girokonten

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Geldautomat der Sparkasse

Einige Sparkassen verlangen neuerdings auch von ihren Kunden Abhebe-Gebühren am Geldautomaten (Symbolbild). © dpa, obe fpt lof Einige Sparkassen verlangen neuerdings auch von ihren Kunden Abhebe-Gebühren am Geldautomaten (Symbolbild).

Die neue Geldautomaten-Gebühr der Sparkassen bringt den Instituten nur minimale Zusatzeinnahmen - dafür aber einen erheblichen Imageschaden. Das geht aus Berechnungen des Wirtschaftsmagazins "Capital" und der Düsseldorfer Unternehmensberatung Barkow Consulting hervor.

Demnach nehmen die betreffenden Sparkassen mit den umstrittenen neuen Automatengebühren für eigene Kunden zusammen allenfalls 20 Millionen Euro jährlich ein. In Relation gesetzt sind das maximal 0,2 Prozent des Vorsteuerergebnisses sämtlicher deutscher Sparkassen.

Bankgebühren - Wo das Geldabheben in der Mittagspause mehr kostet

  Bankgebühren - Wo das Geldabheben in der Mittagspause mehr kostet Gebühren für Barabhebungen gibt es bei vielen Sparkassen und Volksbanken – zumindest in einem Kontomodell. Doch bei einigen Genossenschaftsbanken kostet das Geldabheben nach Feierabend oder in der Mittagspause extra. © dpa Kunden stehen in Berlin an Bankautomaten: Gebühren für Barabhebungen gibt es bei vielen Sparkassen und Volksbanken – zumindest in einem Kontomodell. Foto: dpa Bankdienstleistungen werden teuer. Viele private und genossenschaftliche Geldhäuser sowie Sparkassen haben in den vergangenen Monaten Gebühren für Girokonten angehoben.

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Die Institute haben sich damit laut "Capital" mit der neuen Gebühr ein Problem geschaffen, ohne ihre Einnahmeseite wirklich zu stärken. Erst kürzlich war bekannt geworden, dass viele der vor allem kleineren Sparkassen mittlerweile auch von eigenen Kunden Abhebe-Gebühren verlangen. Dafür wurden die Sparkassen teils scharf kritisiert.

Berücksichtigt man nur die 17 Institute, die das Entgelt schon beim ersten Geldabheben verlangen, ergibt sich bei einer Durchschnittsgebühr von 37 Cent pro Vorgang eine Summe von 19,7 Mio. Euro pro Jahr. Dass die Gebühr bei den 17 Sparkassen nicht für alle Kontomodelle gilt, ist in dieser Zahl noch nicht einmal berücksichtigt; sie liegt also womöglich noch niedriger.

Wirklich Geld verdienen die Banken hingegen über die Erhöhung der Grundgebühren. Geht man davon aus, dass diese zuletzt im Schnitt um etwa 1,50 Euro monatlich gestiegen sind, summiert sich das bei rund 100 Millionen Girokonten auf 1,8 Mrd. Euro im Jahr.

Verbraucherschützer klagen wegen Geldautomaten-Gebühr .
Verbraucherschützer ziehen gegen Kreditinstitute wegen Gebühren fürs Geldabheben am Automaten vor Gericht. «Wir haben klare Belege, dass drei Institute ihre Kunden vorher nicht ausreichend über die Preisänderung informiert haben», sagte Finanzmarktwächter Kay Görner von der Verbraucherzentrale Sachsen der Deutschen Presse-Agentur. «Ein Verfahren gegen eine Berliner Genossenschaftsbank läuft bereits vor dem Landgericht Halle.»Görner zufolge müssen Banken und Sparkassen ihre Kunden zwei Monate vor geplanten Preisänderungen informieren und sie auf ihr Kündigungsrecht aufmerksam machen.

Source: http://de.pressfrom.com/nachrichten/finanzen/-35706-geldautomaten-gebuhr-der-sparkassen-imageschaden-statt-mehreinnahmen/

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