Kultur & Showbiz ARD-Sechsteiler „Charité“ : Operation gelungen

20:55  20 märz  2017
20:55  20 märz  2017 Quelle:   Berliner Zeitung

Psychologin: Herne-Morde waren Tat eines Narzissten

  Psychologin: Herne-Morde waren Tat eines Narzissten Der Doppelmord von Herne trägt nach Einschätzung einer Psychologin die Züge eines ausgeprägten Narzissmus. Das zeige der Umstand, dass der mutmaßliche Täter sich mit der Leiche des neunjährigen Jaden fotografiert und die Bilder verschickt habe, sagte Isabella Heuser von der Berliner Charité der Deutschen Presse-Agentur.«Jemand, der bis dahin auf der Verliererseite gestanden hat, tut jetzt etwas ganz Außergewöhnliches, bei dem er sicher davon ausgehen kann, dass alle Menschen, die das sehen, davon sehr beeindruckt sind», erläuterte die Direktorin der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie.

Aktuelle online News zu sozialen, kulturellen und politischen Themen in der Sozialarbeit, Altenpflege, Krankenpflege. ARD Themenwoche Krebs: 86 Prozent der Deutschen bescheinigen der ARD

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Regisseur Sönke Wortmann erzählt in „Charité“ ein Kapitel Medizingeschichte.

Charite Serie: Die Darsteller des ARD-Sechsteilers Charité © ARD/Nik Konietzny/Montage dinjank Die Darsteller des ARD-Sechsteilers Charité

Eine Glocke läutet jede Folge der ARD-Serie „Charité“ ein und mit einer Glocke wurden auch schon vor 130 Jahren die Mediziner in die Berliner Universitätsklinik gerufen. Allein dieses Detail zeigt, wie eng hier Fiktion und Historie miteinander verbunden, ja in Einklang gebracht werden sollen. Der Schauplatz dieser Krankenhausserie ist eben keine erfundene Sachsenklinik. Die begleitende Dokumentation  nennt die Charité „das einflussreichste deutsche Krankenhaus“ und „Weltzentrum der Medizin“.

Schildkröte nach Entfernen von fast tausend Münzen auf dem Weg der Besserung

  Schildkröte nach Entfernen von fast tausend Münzen auf dem Weg der Besserung Nachdem ihr fast tausend Münzen herausoperiert wurden, ist die in Thailand lebende Meeresschildkröte Omsin wieder auf dem Weg der Genesung. Am Montag schwamm das 25-jährige Meeresreptil schon einige Runden in einem kleinen Becken des Meeresforschungszentrums der Chulalongkorn-Tierklinik in Bangkok. Die Tierärztin Nantarika Chansue äußerte sich sehr zufrieden mit den Fortschritten der Patientin. Vor der OP habe Omsin ihre gesamte linke Seite nicht benutzt, weil ihr das anscheinend Schmerzen bereitet habe, sagte sie. "Schauen Sie sie sich jetzt an, sie setzt alle Gliedmaßen sehr wirksam ein.

Sie haben die maximale Seitenabruf-Frequenz ueberschritten. Warum das Medienmagazin der ARD mal wieder alt aussah.

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Eigentlich sollte „Charité“ eine  mit Spielelementen angereicherte  Dokumentation zum 300. Jahrestag der Gründung 2010 werden. Doch die Autorinnen Dorothee Schön und Sabine Thor-Wiedemann stießen bei ihren Recherchen auf so viele  dramatische Wendungen und Konflikte, dass das Projekt immer größere Dimensionen annahm.

Rudolf Ludwig Carl Virchow in seinem Arbeitszimmer, 1901. © ARCHIV Rudolf Ludwig Carl Virchow in seinem Arbeitszimmer, 1901.

Die Handlung führt zurück  ins Jahr 1888. In jenem Jahr war die Charité in die hohe Politik verwickelt, ihre Koryphäen zerstritten sich darüber, wie der gerade erst gekürte Kaiser behandelt werden müsse. Rudolf Virchow, der Gründer der modernen Charité (Ernst Stötzner) findet bei dem Monarchen keine Krebszellen – doch Friedrich III. stirbt nach nur 99 Tagen im Amt an Kehlkopfkrebs. Virchows Gegenspieler ist der Chirurg Ernst von Bergmann (Matthias Brenner), der den Kaiser nach seiner Diagnose lieber operiert hätte. Neben ihnen drängen drei Mediziner nach vorn, die später sämtlich den Nobelpreis erhalten sollten. Robert Koch (Justus von Dohnanyi) sucht verbissen nach einem Mittel gegen die von ihm entdeckten Tuberkeln. An seinem Institut wollen die beiden ehrgeizigen jüngeren Ärzte Emil Behring (Matthias Koeberlin) und Paul Ehrlich (Christoph Bach) ihre Forschungen voranbringen.

Monica Lierhaus: Neustart in neuer Wohnung

  Monica Lierhaus: Neustart in neuer Wohnung TV-Moderatorin Monica Lierhaus sucht nach ihrer missglückten Gehirnoperation und der Trennung von ihrem Verlobten den Neuanfang. „Ich bin umgezogen. Das ist für mich viel mehr als eine Ortsveränderung von Eppendorf nach Pöseldorf”, sagte die 46-jährige Hamburgerin dem Magazin „Bunte”. Am alten Zuhause hätten zu viele Erinnerungen an die gescheiterte Beziehung gehangen. „Ich wollte loslassen”.Zuvor bewohnte Lierhaus nach eigenen Angaben zwei Haushälften mit ihrer Schwester.

Operation Entebbe – Geschichte einer verwegenen Geiselbefreiung.

Hart aber fair, Quelle: ARD . Deutschland , Deine Flüchtlinge, Quelle: ARD . Erlebnis Erde, Quelle: ARD . Wildes Südafrika (1): Kap der Extreme - Hörfassung - Standbild. XL-Vorschau auf " Charité " - Standbild. Ein Geschenk der Götter - Standbild.

Männer mit Bärten

Ausgetragen werden diese Konflikte zwischen Männern, die allesamt gewaltige Bärte trugen und so optisch wenig Kontrast bieten. Frauen kommen, entsprechend ihrer damaligen Rolle, zunächst nur als Kranke und Krankenschwestern vor. Schwindsüchtige und schwangere Mädchen stehen Schlange an der Aufnahme. Die herrische Oberin (Ramona Kunze-Libnow) sieht die Aufgabe der Schwestern als Pflege und Sterbebegleitung – Charité heiße nun mal Barmherzigkeit. Tatsächlich wurden hier zunächst die Armen gepflegt, Begüterte ließen den Arzt zu sich nach Hause kommen. In der ersten Folge wird das soziale Elend der wachsenden Millionstadt weidlich ausgemalt und die Leute reden dabei ein so ausgeprägtes Berlinerisch, als wären sie allesamt den Zeichnungen von Heinrich Zille entstiegen.

Revolutionäre Not-OP

Inmitten der Kranken findet sich die eigentliche Heldin: Die Waise Ida Lenze (Alicia von Rittberg) kommt mit einer akuten Blinddarmentzündung in die Klinik und wird von Emil Behring gerettet – diese Notoperation war damals noch revolutionär. Überhaupt wird dem Zuschauer beim Zuschauen immer wieder deutlich, dass viele Selbstverständlichkeiten der heutigen Medizin, etwa die Hygiene, damals noch neu und fortschrittlich waren. „Ick finde Hygiene janz famos!“ ruft sogar die jungen Tingeltangel-Sängerin Hedwig Freiberg (Emilia Schüle), um den verehrten Robert Koch zu beglücken. Dass der populäre Professor sich für eine junge Sängerin scheiden ließ und sie heiratete, hätte sich wohl kein Drehbuchautor ausgedacht – war aber ein realer Skandal im Berlin.

Lauda will mehr Show-Elemente in der Formel 1

  Lauda will mehr Show-Elemente in der Formel 1 Niki Lauda (68) will wie die neuen Eigentümer der Formel 1 künftig mehr Show-Elemente in der Königsklasse sehen. "Unbestritten ist, dass es für die Zuschauer unattraktiv ist, wenn wir nur zwei Stunden im Kreis fahren", sagte der Aufsichtsratschef des Weltmeisterteams Mercedes dem Handelsblatt: "Hier setzt Liberty Media an. Sie wollen zu Recht aus der Formel 1 ein Event machen." Mehr Spaß für die Zuschauer Der Sport müsse insgesamt attraktiver werden, "damit mehr Leute zu den Rennen kommen oder im Fernsehen zuschauen. Eines ist schon gelungen, das hat sich bereits bei den Tests in Barcelona bemerkbar gemacht: Wir haben die Autos aggressiver gemacht, was gut ankommt." Durch das stark veränderte Aerodynamik-Reglement zur neuen Saison, die am 26. März in Melbourne startet, könnten auch die Kräfteverhältnisse fortlaufend verändert werden, so Lauda: "Jeder Ingenieur überlegt sich gerade, wie man mit dem neuen Reglement am besten umgeht und Grauzonen zum eigenen Vorteil nutzen kann. Jeder versucht seinen eigenen Weg zu gehen, was für mehr Spannung sorgt als in den Vorjahren." Beteiligung an Formel 1 zu prüfen Ob sich Mercedes oder andere Teams direkt an der Formel 1 unter dem Dach des US-Medienkonzerns Liberty Media beteiligen werden, werde weiterhin geprüft. "Soweit ich weiß, ist derzeit ein Angebot auf dem Tisch, das den Teams eine Beteiligung an der Formel 1 ermöglicht", sagte Lauda: "Jedes Team muss nun für sich prüfen, ob es für sie Sinn macht oder nicht.

Comedian Oliver Pocher wird sein Gastspiel bei der ARD beenden und künftig

Die besten Athleten der Welt treten 2016 bei den Olympischen Spielen in Rio de Janeiro an. Anschließend finden in der brasilianischen Metropole die Paralympics statt. Die Olympia-Homepage der ARD .

Frauen mit Problemen

Neben der verbürgten Hedwig Freiberg bekommt die fiktive Ida Lenze im Laufe der Zeit immer mehr Eigenleben. Sie muss als Krankenschwester ihre Schulden abarbeiten und entdeckt ihr Interesse an der Medizin. Hier verbindet die Serie zwei erprobte Muster: Eine junge, hübsche Frau erobert eine Männerdomäne – und steht dabei zwischen zwei Verehrern. Sowohl der Medizinstudent Georg (Maximilian Meyer-Bretschneider) als auch Emil Behring interessieren sich für Ida. Doch diese Standard-Kombination funktioniert: Alicia von Rittberg führt den Zuschauer als Ida souverän durch die sechs turbulenten Folgen.

Berliner Medizin-Hörsaal um 1909/10. Der Vorlesung folgen zumeist Männer. Frauen wurden in Deutschland erst 1908 zum Medizinstudium zugelassen. © Institut für Geschichte der Medizin/ Charité Berliner Medizin-Hörsaal um 1909/10. Der Vorlesung folgen zumeist Männer. Frauen wurden in Deutschland erst 1908 zum Medizinstudium zugelassen.

Die Inszenierung von Sönke Wortmann wirkt nicht historisch steif, sondern sehr lebendig. Die Kulisse wurde in Prag gefunden, dass mit ein paar geschickten Schwenks über die heutige Mitte zum Berlin anno 1888 gemorpht wird. Internationale Vorbilder, etwa Steven Soderberghs Krankenhausserie „The Knick“, die einem New Yorker Hospital um 1900 spielte und bei ZDFneo zu sehen war, zeigten die Mediziner-Alltag jener Jahre zwar noch weitaus drastischer und blutiger. Gegenüber den üblichen deutschen Ärzteserien wirkt „Charité“ aber deutlich herausfordernder und anregender auf Geist und Seele.

Kloster? Nein, Charité! Diakonissenoberin Martha (Ramona Kunze-Libnow) beim morgendlichen Apell mit den Schwestern und Wärterinnen. © ard/Nik Konietzny Kloster? Nein, Charité! Diakonissenoberin Martha (Ramona Kunze-Libnow) beim morgendlichen Apell mit den Schwestern und Wärterinnen.

Während die ARD Dienstag Abend mit einer Doppelfolge und der anschließenden Doku einen „Charité“-Themenabend veranstaltet, werden die nächsten vier Folgen dann mit der sächsischen Krankenhaus-Soap „In aller Freundschaft“ kombiniert. Den Einschaltquoten dürfte dieses Kontrastmittel sehr zuträglich sein.

TV-Tipps am Dienstag .
Eine komplizierte Entbindung sorgt für einen Notfall in der "Charité" (Das Erste). In "Was kostet die Liebe?" (Sat.1) wird eine Praktikantin zur Escort-Dame. Sternekoch Rosin (RTL II) bringt unterdessen eine Pizzeria in Duisburg wieder auf Vordermann.20:15 Uhr, Das Erste: Charité: Das Licht der Welt, Historyserie

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