Kultur & Showbiz Ermittlungen gegen Kollegah: Danach sucht die Leipziger Polizei jetzt

22:55  20 märz  2017
22:55  20 märz  2017 Quelle:   EXPRESS

Beim Tour-Auftakt: Kollegah schlägt Fan ins Gesicht

  Beim Tour-Auftakt: Kollegah schlägt Fan ins Gesicht Kollegah versteht keinen Spaß: Weil ihm beim Tour-Auftakt in Leipzig ein Fan zu nah kam, schickte er ihn mit einem heftigen Faustschlag zu Boden.Sofort stürmten Security-Männer auf die Bühne, um die beiden voneinander zu trennen. Doch nicht der aggressive Rapper wurde abgemahnt, stattdessen wurde der Fan von der Bühne geschleift. Und Kollegah? Der bekam vom Publikum teilweise sogar Applaus für die Box-Einlage. Laut dem Rapper war der Fan alkoholisiert. Zahlreiche Videos, auf denen diese Szenen zu sehen sind, wurden hochgeladen. Damit hat Kollegah seine vom Soundcheck, "komplett aggressiv das Haus Auensee zu zerstückeln", wohl etwas zu wörtlich genommen...

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Kollegah © Getty Images Kollegah

Mit dieser Aktion hat Rapper Kollegah (32) seinem Gangster-Image alle „Ehre“ gemacht. Vor den Augen von 2300 Zuschauern verlor der Düsseldorfer die Nerven, schlug  einen  Fan per Faustschlag und Kung-Fu-Tritt nieder. Auf offener Bühne! Nicht das erste Mal, dass der  selbst ernannte „Boss“ handgreiflich wurde. Jetzt ermittelt die Polizei.

Eigentlich sollte der  Mann  auf der Bühne nur gegen einen anderen Zuschauer antreten. In einem Rap-Battle. Doch  dazu kam es nicht. Als der Fan  nach der Sonnenbrille  von Kollegah griff, scheinbar  aus Spaß, rastete dieser aus.

Der Rapper schubste  den  Mann brutal vor die Brust. Dabei  hatte sich dieser bereits mit einer Handbewegung  entschuldigt. Ohne zu zögern wurde Kollegah, der mit bürgerlichem Namen Felix Blume heißt, handgreiflich.

Polizei sucht Zeugen - Unbekannte schießen bei Moers auf fahrenden Zug

  Polizei sucht Zeugen - Unbekannte schießen bei Moers auf fahrenden Zug Ein oder mehrere unbekannte Täter haben am Freitagnachmittag auf der Strecke zwischen Moers und Rheinberg auf einen Zug der Nordwestbahn geschossen. Die Geschosse prallten an der Scheibe ab, verletzt wurde niemand. Die Polizei sucht Zeugen. Wie die Bundespolizei mitteilte, ereignete sich der Vorfall gegen 15.35 Uhr. Ein Bundespolizist, der mit dem Zug auf dem Heimweg war, informierte die Polizei, dass auf die Bahn vermutlich geschossen wurde. Zwei Scheiben wurden getroffen, von den Geschossen aber nicht durchschlagen. Laut Polizei ist derzeit unklar, um was für eine Art von Geschoss es sich handelte. Bei ihrem Aufprall auf die Scheiben seien große Risse entstanden.

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Ganz getreu seiner Textzeilen wie „Hau’ die Faust rein in die Fresse“ oder „Ich box’ dir ein paar Zahnlücken“ (Zeilen aus dem Song „Arbeiterghettoviertel”). Auf den Schubser folgte ein aggressiver Tritt in den Bauch – und ein Schlag, der sein Gegenüber final zu Boden warf.

Ein YouTube-Video zeigt die irre Prügel-Attacke. Securitys gingen den Mann zusätzlich an und schliffen den am Boden Liegenden an seiner Jacke von der Bühne.

Kollegah  beendete den Gig ohne ein Wort über den Aggro-Ausfall. Auf Facebook nahm er trotz massiver Kritik  keine Stellung. Auch das Tour-Management schwieg.

Nun ermittelt die Polizei. „Der Dienststelle in Leipzig liegt eine Online-Anzeige vor“, bestätigte Alexander Bertram von der Leipziger Polizei  dem EXPRESS.

Diese sei Sonntagmittag von einer Person, die in den sozialen Netzwerken auf die Aktion aufmerksam wurde, erstattet worden. „Selbst war der Anzeigensteller nicht beim Konzert“, so Bertram. „Er stammt auch nicht aus Sachsen.“

Die Polizisten versuchen nun das Opfer ausfindig zu machen. Ob sich Kollegah wegen leichter oder schwerer Körperverletzung verantworten muss, hängt von der Aussage des (bisher unbekannten) Geschädigten ab.

Schon 2013 stand der Künstler wegen Körperverletzung vor Gericht. Damals hat er nach einem  Konzert in Freilassing einen Gast verprügelt. Das Verfahren wurde gegen Zahlung von 46.000 Euro eingestellt.

Buchbranche mit leichtem Umsatzplus .
Die deutsche Buchbranche hat erstmals seit drei Jahren wieder ein leichtes Umsatzplus verzeichnet. Der Umsatz erhöhte sich 2016 im Vergleich zum Vorjahr um 0,8 Prozent, wie der Börsenverein des Deutschen Buchhandels am Mittwoch zum Auftakt der Leipziger Buchmesse mitteilte. Es zeichnet sich demnach ab, dass dabei auch der Online-Umsatz stieg. "Das Online-Geschäft ist ein wichtiger Wachstumstreiber", erklärte Börsenvereins-Geschäftsführer Alexander Skipis. Beinahe flächendeckend verkauften Buchhandlungen inzwischen Bücher auch online oder vertrieben E-Books. Konkrete Zahlen für den E-Commerce lagen noch nicht vor.

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