Sport Manipulation: Fifa sperrt Schiedsrichter lebenslang

18:40  20 märz  2017
18:40  20 märz  2017 Quelle:   kicker

Pöbel-Vorwurf: Hat Aytekin PSG-Stars beleidigt?

  Pöbel-Vorwurf: Hat Aytekin PSG-Stars beleidigt? Es ist ein Satz, der in der Pariser Boulevardzeitung Le Parisien fast beiläufig fällt - doch die Vorwürfe sind immens! Schiedsrichter Deniz Aytekin soll die Spieler von PSG bei der denkwürdigen 1:6-Niederlage beim FC Barcelona gleich häufiger übel beleidigt haben. Von den Worten "Fuck you" ist die Rede, die der deutsche Unparteiische benutzt haben soll. So schreibt es der Reporter des Le Parisien, Ronan Folgoas. Spanische Zeitungen wie die Marca und El Mundo Deportivo haben die Vorwürfe in Bezug auf Le Parisien inzwischen ebenfalls aufgegriffen. Aytekin darf sich aufgrund einer UEFA-Richtlinie generell nicht zum Spiel äußern. Petition an UEFA Darüber hinaus haben PSG-Fans aufgrund der Leistung Aytekins und der Vorwürfe gegen den 38-Jährigen eine Petition in den sozialen Netzwerken ins Leben gerufen. Über 50.000 User (Stand Sonntagmittag) haben die Petition bereits unterstützt. https://www.change.org/p/uefa-champions-league-repeticion-del-partido-psg-f-c-barcelona Die Petition soll bei der UEFA eingereicht werden. Ziel ist es, das Achtelfinalrückspiel der Champions League zu wiederholen. Kollegen geben Rückendeckung Aytekin stand nach dem PSG-Albtraum schnell am Pranger der Franzosen. Vor allem der zweite Elfmeter in der Nachspielzeit, der zum 5:1 geführt hatte, erhitzte die Gemüter. Auf der Gegenseite hatte Aytekin PSG zudem einen möglichen Strafstoß verweigert. Aytekins Kollegen hatten ihn in Schutz genommen. "Es ist eine Auszeichnung, für eine Partie Barcelona gegen Paris nominiert zu werden. Aytekin hat auf diesem Niveau bislang super gepfiffen", sagte der frühere FIFA-Schiedsrichter Bernd Heynemann SPORT1. Thorsten Kinhöfer attestierte Aytekin in der Bild "einen Top-Job".

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Schriftzug der Fifa: Die Disziplinarkommission der Fifa sperrt den ghanaischen Schiedsrichter Joseph Odartei Lamptey. © picture alliance Die Disziplinarkommission der Fifa sperrt den ghanaischen Schiedsrichter Joseph Odartei Lamptey.

Lamptey hatte im November 2016 das WM-Qualifikationsspiel zwischen Südafrika und Senegal (2:1) geleitet. Auf den Ausgang der Partie habe er "unerlaubt Einfluss auf den Ausgang des Spiels", wie es einer Mitteilung der Fifa heißt. Die Disziplinarkommission des Weltverbandes sah es als erwiesen an, dass der Referee damit gegen Artikel 69 des Disziplinarreglements verstoßen habe.

Als Konsequenz darf Lamptey nun auf Lebenszeit keine Spiele auf nationaler und internationaler Ebene mehr pfeifen und auch sonst keiner Aktivität im Fußball nachgehen. Über weitere Details zu dem betreffenden Spiel und etwaigen weiteren Konsequenzen will der Verband erst Stellung nehmen, wenn das Urteil rechtskräftig ist.

Die Fifa bekräftigte noch einmal, eine "Null-Toleranz-Politik bezüglich Spielmanipulationen" zu verfolgen. Außerdem will sich der Weltverband "für den Schutz der Integrität des Fußballs" einsetzen. Dafür betreibt der Verband auch weiterhin eine genaue Überwachung des Wettmarkts und bietet für den Fall von Auffälligkeiten ein vertrauliches Meldesystem an.

Maradona soll hinter Messis Sperre stecken .
Hat sich die Fifa mit ihrer Sperre an Lionel Messi gerächt? Und steckt gar Argentiniens Fußball-Denkmal persönlich dahinter? Wie es zu diesem ungeheuerlichen Verdacht kommt.Vonseiten der Unparteiischen, insbesondere des betroffenen Assistenten, sollen im Matchbericht keine belastenden Informationen gegen den Superstar an die Fifa weitergeleitet worden sein. Man habe auf dem Rasen nichts Beleidigendes gehört, soll es zunächst geheissen haben.

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