Sport Manipulation: Fifa sperrt Schiedsrichter lebenslang

18:40  20 märz  2017
18:40  20 märz  2017 Quelle:   kicker

Schri Zwayer setzt sich für Video-Beweis ein

  Schri Zwayer setzt sich für Video-Beweis ein Schiedsrichter Felix Zwayer hat sich im Fußballtalk Doppelpass bei Sport1 nochmals für die Einführung des Videobeweises ausgesprochen. "Ich denke, es wird uns sehr weiterhelfen", sagte der 35-Jährige, der in Kürze seine Feuertaufe mit dem neuen technischen Hilfsmittel erlebt, am Sonntag.Beim Länderspiel zwischen Frankreich und Spanien am kommenden Dienstag im Stade de France von St. Denis wird Bundesliga-Referee Tobias Stieler (Hamburg) als Video-Assistent von FIFA-Referee Zwayer (Berlin) fungieren.

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Schriftzug der Fifa: Die Disziplinarkommission der Fifa sperrt den ghanaischen Schiedsrichter Joseph Odartei Lamptey. © picture alliance Die Disziplinarkommission der Fifa sperrt den ghanaischen Schiedsrichter Joseph Odartei Lamptey.

Lamptey hatte im November 2016 das WM-Qualifikationsspiel zwischen Südafrika und Senegal (2:1) geleitet. Auf den Ausgang der Partie habe er "unerlaubt Einfluss auf den Ausgang des Spiels", wie es einer Mitteilung der Fifa heißt. Die Disziplinarkommission des Weltverbandes sah es als erwiesen an, dass der Referee damit gegen Artikel 69 des Disziplinarreglements verstoßen habe.

Als Konsequenz darf Lamptey nun auf Lebenszeit keine Spiele auf nationaler und internationaler Ebene mehr pfeifen und auch sonst keiner Aktivität im Fußball nachgehen. Über weitere Details zu dem betreffenden Spiel und etwaigen weiteren Konsequenzen will der Verband erst Stellung nehmen, wenn das Urteil rechtskräftig ist.

Die Fifa bekräftigte noch einmal, eine "Null-Toleranz-Politik bezüglich Spielmanipulationen" zu verfolgen. Außerdem will sich der Weltverband "für den Schutz der Integrität des Fußballs" einsetzen. Dafür betreibt der Verband auch weiterhin eine genaue Überwachung des Wettmarkts und bietet für den Fall von Auffälligkeiten ein vertrauliches Meldesystem an.

Fünf Schläger in zwei Minuten: Tennisspieler flippt völlig aus .
Dass mit Tennisspieler hin und wieder die Emotionen durchgehen und dies oft das Racket zu spüren bekommt, ist nichts Neues. Der US-Amerikaner Ryan Harrison hat diese Ausraster beim ATP-Turnier in Indian Wells aber auf ein neues Level gehoben. Bei der Partie gegen den Bosnier Damir Dzumhur flippte der Weltranglisten-45. völlig aus und zerstörte innerhalb von zwei Minuten gleich fünf Schläger. Den ersten Schläger erwischte es beim Stande von 4:6, 6:3, 5:6, als Harrison einen Volley-Fehler machte, der seinem Gegner einen Matchball beschwerte. Harrison trat auf den an einem Stuhl lehnenden Schläger, der sofort zerbrach. Als der 24-Jährige auch beim folgenden Matchball patzte, musste noch vor dem Handshake mit dem Gegner der nächste Schläger daran glauben. Während sich Dzumhur vom Publikum feiern ließ, hört man im Hintergrund Schläger zu Bruch gehen. Harrison hatte nach dem Handshake mit Gegner und Schiedsrichter kurzerhand noch die restlichen drei Schläger, die er in seiner Tasche hatte, zerhackt.

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