Welt & Politik Aktivisten: Neue Waffenruhe in Syrien wird weitgehend eingehalten

17:10  31 dezember  2016
17:10  31 dezember  2016 Quelle:   AFP

Waffenruhe in Ostukraine hält offenbar nicht überall

  Waffenruhe in Ostukraine hält offenbar nicht überall Die für Weihnachten vereinbarte Kampfpause zwischen Regierungstruppen und prorussischen Seperatisten in der Ostukraine wurde wahrscheinlich gebrochen. Es ist bereits die zehnte Waffenruhe seit Beginn des Konflikts. © Imago/Itar-Tass/N. Muravyev Die Umgebung der ostukrainischen Stadt Debalzewe war zuletzt Schauplatz heftiger Gefechte zwischen den Konfliktparteien Vertreter Russlands, der Ukraine und der Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE) hatten sich am Mittwoch in Minsk darauf geeinigt, die Kampfhandlungen in der Ostukraine von Samstag an vollständig einzustellen.

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Vor den für Montag anberaumten Syrien -Friedensgesprächen wird die Waffenruhe in dem Bürgerkriegsland nach Einschätzung der US-Regierung weitgehend beachtet. „Nach zwei Wochen wird die Einstellung der Gefechtshandlungen in Syrien weiterhin überwiegend eingehalten “, erklärte US-Außenamtssprecher John Kirby gestern. Jedoch gebe es auch immer wieder „Verletzungen“ der Feuerpause , etwa durch die syrische Armee. Die unter anderen zwischen den USA und Russland ausgehandelte Waffenruhe in Syrien gilt seit dem 27.

Zerstörte Häuser in der Rebellenhochburg Duma: Die neue Waffenruhe in Syrien ist nach Angaben von Aktivisten am Samstag weitgehend eingehalten worden. In weiten Landesteilen sei es ruhig, teilte die oppositionsnahe Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit. © Bereitgestellt von AFP Die neue Waffenruhe in Syrien ist nach Angaben von Aktivisten am Samstag weitgehend eingehalten worden. In weiten Landesteilen sei es ruhig, teilte die oppositionsnahe Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit.

Die neue Waffenruhe in Syrien ist nach Angaben von Aktivisten am Samstag weitgehend eingehalten worden. In weiten Landesteilen sei es ruhig, teilte die oppositionsnahe Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte mit. In einigen Regionen gab es demnach aber weiter Zusammenstöße zwischen Regierungstruppen und Rebellen, vor allem in Wadi Barada in der Nähe der Hauptstadt Damaskus und in der Grenzstadt Daraa im Süden des Landes.

Aktivisten: Mindestens 22 Zivilisten bei Luftangriffen im Osten Syriens getötet

  Aktivisten: Mindestens 22 Zivilisten bei Luftangriffen im Osten Syriens getötet Bei Luftangriffen im Osten Syriens sind nach Angaben von Aktivisten mindestens 22 Zivilisten getötet worden. Unter den Toten in einem von der Dschihadistenmiliz Islamischer Staat (IS) kontrollierten Dorf in der Provinz Deir Essor seien auch zehn Kinder, teilte die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Mittwoch mit. Die Angriffe trafen demnach zwei Familien im Dorf Hodschna. Es sei unklar, von wem die Angriffe geflogen worden seien. Die ölreiche Provinz Deir Essor an der Grenze zum Irak wird zu großen Teilen vom IS kontrolliert. Die syrischen Regierungstruppen kontrollieren lediglich die Provinzhauptstadt gleichen Namens.

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Die Waffenruhe war von Russland und der Türkei ausgehandelt worden und in der Nacht zum Freitag in Kraft getreten. Trotzdem war in einigen Landesteilen zunächst weiter gekämpft worden. In Wadi Barada hatten Rebellen vergangene Woche die Wasserversorgung für Damaskus gekappt. Seitdem haben vier Millionen Bewohner der Hauptstadt kein fließendes Wasser mehr.

In der Region kämpft unter anderem die Fateh-al-Scham-Front, die früher Al-Nusra-Front hieß und mit dem Terrornetzwerk Al-Kaida verbündet war. Nach Angaben der syrischen Regierung sind dschihadistische Milizen wie der Islamische Staat (IS) und die Fateh-al-Scham-Front von der Waffenruhe ausgenommen. Nach Ansicht der Opposition ist die Fateh-al-Scham-Front dagegen Teil der Vereinbarung.

Nach Angaben der Beobachtungsstelle, die sich auf ein Netzwerk von Aktivisten in Syrien stützt und deren Angaben von unabhängiger Seite kaum überprüfbar sind, wurden bei den Gefechten am Freitag fünf Rebellenkämpfer und zwei Zivilisten getötet. Sie starben demnach in der Rebellenhochburg Ost-Ghuta nahe Damaskus und in Wadi Barada, wo Hubschrauber der Regierungstruppen auf Stellungen der Rebellen feuerten. In der Provinz Hama flogen die Regierungstruppen demnach zudem mehrere Luftangriffe.

Assad - Werden über "alles" in Syrien-Friedensgeprächen verhandeln .
Der syrische Staatschef Baschar al-Assad ist nach eigenen Worten bereit, bei den geplanten Friedensverhandlungen in Kasachstan über alle Streitfragen zu sprechen. © REUTERS/Omar Sanadiki Allerdings sei nicht klar, wann die Konferenz stattfinde und wer die Opposition vertrete, sagte Assad im Gespräch mit französischen Medienvertretern laut einem Bericht der staatlichen Nachrichtenagentur Sana vom Montag. Auf die Frage, ob die Regierung bereit sei, auch über Assads Rolle als Präsident zu sprechen, antwortete dieser: "Ja, aber meine Position ist mit der Verfassung verknüpft".

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