Welt & Politik Heftige Gefechte im Nordosten von Damaskus

15:20  20 märz  2017
15:20  20 märz  2017 Quelle:   dw.com

Rebellensprecher - Neue Offensive in Nordosten von Damaskus gestartet

  Rebellensprecher - Neue Offensive in Nordosten von Damaskus gestartet Die Rebellen in Syrien haben nach eigenen Angaben eine neue Offensive im Nordosten der Hauptstadt Damaskus gestartet. © REUTERS ATTENTION EDITORS - THIS PICTURE WAS PROVIDED BY A THIRD PARTY. REUTERS IS UNABLE TO INDEPEN... Dabei hätten sie einige Gebiete zurückerobert, die am Wochenende an die Armee verloren gegangen seien. Derzeit werde eine wichtige Kreuzung gestürmt, von der aus eine Straße in das Stadtzentrum abzweige, sagte ein Rebellensprecher am Dienstag. Staatliche Medien berichteten von heftigen Gefechten.

Beirut Syrische Regierungstruppen haben sich am Montag im Nordosten von Damaskus erneut schwere Gefechte mit Aufständischen geliefert.

Heftige Gefechte am Stadtrand von Damaskus . Unter Verletzung der vereinbarten Waffenruhe in Syrien haben einander Regierungstruppen und Rebellen heute am Stadtrand von Damaskus schwere Gefechte geliefert.

Die syrische Armee bombardiert nach Angaben von Aktivisten erneut Rebellenstellungen in der Hauptstadt. Ziel des Angriffs seien die Gruppen, die am Sonntag Damaskus angegriffen hätten.

Heftige Gefechte im Nordosten von Damaskus © picture-alliance/Anadolu Agency/A. Suleyman Heftige Gefechte im Nordosten von Damaskus

Nach Informationen der oppositionsnahen syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte werden seit dem Morgengrauen Stellungen unter Kontrolle der Aufständischen in den Stadtbezirken Dschobar (Artikelbild) und Al-Kabun bombardiert. Die syrische "Regierung und ihre Verbündeten" hätten die Gruppen angegriffen, die am Sonntag eine Attacke in Damaskus gestartet hätten, hieß es. AFP-Korrespondenten im Osten von Damaskus berichteten von Kampfflugzeugen, die über der Stadt kreisten. In der Innenstadt seien seit dem Morgen Granateinschläge und Gewehrfeuer zu hören. Aus Militärkreisen verlautete, die Armee habe alle am Vortag verlorenen Stellungen zurückerobert.

Mehr als 70 Tote bei Anschlag in Damaskus

  Mehr als 70 Tote bei Anschlag in Damaskus Bei einem Selbstmordanschlag in Damaskus sind mehr als 70 Menschen getötet worden, vor allem schiitische Pilger aus dem benachbarten Irak. Nach Angaben der oppositionsnahen Syrischen Beobachtungsstelle für Menschenrechte sprengte sich am Samstag mindestens ein Attentäter nahe einer schiitischen Pilgerstätte in der syrischen Hauptstadt in die Luft. Zu der Tat bekannte sich zunächst niemand. Bei einem Selbstmordanschlag in Damaskus sind mehr als 70 Menschen getötet worden, vor allem schiitische Pilger aus dem benachbarten Irak.

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Rebellen in Damaskus unter Druck

Ein Überraschungsangriff von Dschihadisten und Rebellen in Damaskus hatte am Sonntag heftige Gefechte mit regierungstreuen Kräften ausgelöst. Nach Angaben der Aufständischen wollten sie mit ihrem Angriff auf die Armee von Präsident Baschar al Assad für Entlastung ihrer Verbände in den Bezirken Al-Kabun und Barsa sorgen. Die Armee hat diese vom Stadtteil Ost-Ghuta abgeschnitten, der weiterhin von den Aufständischen kontrolliert wird. Der Stadtbezirk Dschobar liegt an der Strecke dorthin. Den Regierungstruppen ist es in den vergangenen 18 Monaten gelungen, die Rebellen sowohl in Damaskus als auch im ganzen Land zurückzudrängen.

Bei den Rebellen, die in Damaskus kämpfen, soll es sich um das Islamistenbündnis unter Führung des Al-Kaida-Ablegers Fatah al-Scham handeln. Die Fateh-al-Scham-Front ist aus der Al-Nusra-Front, dem ehemaligen Al-Kaida-Ableger in Syrien, hervorgegangen.

Russland besorgt über israelische Luftangriffe in Syien

Russland hat besorgt auf israelische Luftangriffe in Syrien reagiert. Der spezielle, eigens zu Vermeidung von Zwischenfällen geschaffene "Verbindungskanal" müsse effektiver funktionieren, sagte Vizeaußenminister Michail Bogdanow in Moskau. Zudem bestätigte er Berichte, Russland habe am Freitag den israelischen Botschafter wegen der Angriffe einbestellt. Die israelische Luftwaffe hatte in der Nacht zum Freitag Ziele in der Nähe der Oasenstadt Palmyra attackiert. Dort sind auch russische Soldaten zum Minenräumen im Einsatz.

qu/as (afp, rtre, APE)

IStGH spricht erstmals Opfern von Kriegsverbrechen symbolische Entschädigung zu .
Erstmals hat der Internationale Strafgerichtshof (IStGH) Opfern von Kriegsverbrechen eine symbolische Entschädigung zugesprochen. Die 297 Opfer eines Massakers in der Demokratischen Republik Kongo im Jahr 2003 sollten jeweils die "symbolische" Summe von 250 Dollar (etwa 231 Euro) erhalten, urteilten die Richter am Freitag in Den Haag. Für das Massaker wird die Miliz des verurteilten kongolesischen Kriegsverbrechers Germain Katanga verantwortlich gemacht. Katanga war 2014 der Beihilfe zu Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit schuldig gesprochen und zu zwölf Jahren Haft verurteilt worden.

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