Welt & Politik Petry und Gauland finden nicht zusammen

16:20  20 märz  2017
16:20  20 märz  2017 Quelle:   Berliner Zeitung

Petry gegen Höcke - Schwere Tage in der AfD

  Petry gegen Höcke - Schwere Tage in der AfD Die "Alternative für Deutschland" hat in Umfragen schon bessere Zeiten erlebt. Wie geht die Partei damit um? Wem wird die Schuld gegeben? Kay-Alexander Scholz hat sich an der Basis in Bayern und Thüringen umgehört. © picture-alliance/dpa/K. Nitefeld picture-alliance/dpa/J. Meyer Zwischen 20 und 25 Prozent Stimmenverlust für die AfD innerhalb weniger Wochen: Der Höhenflug der deutschen Rechtspopulisten ist gestoppt - sagen die Demoskopen. Das weckt Erinnerungen. Ein interner Machtkampf sorgte schon einmal für herbe Umfrage-Verluste. Im Frühsommer 2015 rutschte die AfD so unter die Fünfprozenthürde.

Frauke Petry, Bundesvorsitzende der AfD neben dem stellvertretenden Parteivorsitzenden Alexander Gauland. Foto: Michael Kappeler/Archiv © 2017 Mediengruppe M. DuMont Schauberg GmbH & Co. KG Frauke Petry, Bundesvorsitzende der AfD neben dem stellvertretenden Parteivorsitzenden Alexander Gauland. Foto: Michael Kappeler/Archiv

Ein halbes Jahr vor der Bundestagswahl weiß die AfD immer noch nicht, wer sie in den Wahlkampf führen soll.

Wie aus Parteikreisen bekannt wurde, fällt eine ursprünglich für diese Woche geplante Mitgliederbefragung zur personellen Besetzung des „Spitzenteams” für die Bundestagswahl aus, weil sich bis zum Ablauf der Anmeldefrist in der Nacht zum Montag keine „Teams” gemeldet hatten.

Parteivize Alexander Gauland hatte am Sonntagabend mitgeteilt, Gespräche zwischen ihm und der Bundesvorsitzenden Frauke Petry über dieses Thema hätten keine Einigung ergeben. Da er in keinem Fall gegen Petry antreten wolle, werde er bei der Umfrage zum „Spitzenteam” außen vor bleiben, sagte Gauland.

Heino: Charity-Konzert in Namibia

  Heino: Charity-Konzert in Namibia Heino (78) trat für den guten Zweck in Windhoek auf. Die jährlich stattfindende Charity-Veranstaltung 'Nacht des deutschen Schlagers' in der namibischen Hauptstadt konnte auch dieses Jahr wieder einige Spenden sammeln. Dafür sorgte der Schlagersänger gemeinsam mit Kollegen wie Patrick Lindner, Kathy Kelly und Achim Petry. Rund 2000 Gäste ließen sich das Spektakel in Windhoek nicht entgehen und sorgten dafür, dass für die Organisation 'Fly & Help' eine schöne Summe Geld zusammenkam. Die Stiftung hat es sich zur Aufgabe gemacht, Grundschulen zu bauen und zu renovieren. Die Unterstützung von Stars wie Heino, der immer wieder mit 'Fly & Help' zusammenarbeitet, ist dafür unerlässlich. "In sieben Jahren haben wir 136 Schulen für 41000 Kinder geschaffen", freute sich Gründer Reiner Meutsch in der 'Bild'-Zeitung und lobte vor allem den Schlagerstar: "Allein durch die Auftritte von Heino und seinen Verzicht auf Gage konnten vier Schulen gebaut werden." Für Heino selbst ist es indes selbstverständlich, sich für Bedürftige einzusetzen. Im Rahmen seines Aufenthalts in Namibia besuchte er gemeinsam mit seiner Frau Hannelore auch eines der Projekte von 'Fly & Help', die Katakura Primary School. "Die netten Menschen berühren mich sehr", erklärte er. "In Deutschland wünschen sich Kinder das neueste Smartphone. Hier in Namibia sind sie schon glücklich, wenn sie überhaupt zur Schule gehen dürfen.

Der Parteikonvent hatte zuvor entschieden, dass sich an der Umfrage nur Teams und keine Einzelpersonen beteiligen dürfen. „Gespräche mit Frauke Petry ergaben keine zureichende Basis für ein Zusammenwirken in einem gemeinsamen Team”, erklärte Gauland.

Damit liegt die Entscheidung über den Spitzenkandidaten oder das „Spitzenteam” alleine beim AfD-Bundesparteitag in Köln. Dort sollen die Delegierten am 22. und 23. April auch das Wahlprogramm verabschieden.

In der jüngsten Kontroverse um Aussagen des Thüringer AfD-Landeschefs Björn Höcke hatte sich Petry klar von Höcke distanziert. Gauland hatte dem Rechtsaußen aus Thüringen dagegen Rückendeckung gegeben. Verschiedene Meinungsforschungsinstitute sahen die AfD zuletzt bundesweit bei acht bis neun Prozent und damit deutlich schwächer als Ende 2016. (dpa)

Koalition ändert Regeln für Alterspräsidenten im Bundestag .
Die AfD kann nicht darauf hoffen, bei einem Einzug in den nächsten Bundestag den Alterspräsidenten zu stellen. Abgeordnete der großen Koalition verständigten sich am Dienstag darauf, die entsprechenden Regeln noch vor der Wahl im September zu ändern. Nach den Plänen soll der Alterspräsident nach der Dauer der Zugehörigkeit zum Parlament und nicht mehr nach dem Alter bestimmt werden. Darauf hätten sich CDU/CSU und SPD geeinigt, sagte Unionsfraktionschef Volker Kauder. Sein SPD-Kollege Thomas Oppermann sprach von einer vernünftigen Regelung.

Source: http://de.pressfrom.com/nachrichten/welt-politik/-32607-petry-und-gauland-finden-nicht-zusammen/

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