Wissen & Technik Riesenasteroid raste knapp an Erde vorbei

11:40  21 april  2017
11:40  21 april  2017 Quelle:   Tages-Anzeiger

Nur 1,8 Millionen Kilometer entfernt - 650 Meter großer Asteroid rast knapp an Erde vorbei

  Nur 1,8 Millionen Kilometer entfernt - 650 Meter großer Asteroid rast knapp an Erde vorbei Hoppla, das war knapp - zumindest in astronomischen Maßstäben gerechnet: Ein Asteroid so groß wie die höchsten Wolkenkratzer der Erde ist am Mittwoch an unserem Heimatplaneten vorbeigeflogen - in weniger als fünffacher Mondentfernung. Nach Berechnungen von Astronomen passierte der 650-Meter-Brocken mit der Bezeichnung 2014 JO25 die Erde um 14.24 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit, wie aus vorab veröffentlichten Daten der US-Raumfahrtbehörde Nasa hervorging.

Laut Angaben von Experten des Minor Planet Center (MPC) in Cambridge im US- Bundesstaat Massachusetts raste der kosmische Brocken mit rund 56.500 Stundenkilometern an der Erde vorbei .

Wahrscheinlich habt ihr nichts davon mitbekommen, aber am Montag raste ein Asteroid an der Erde vorbei , der von Astronomen erst sehr spät entdeckt wurde. Laut Experten des Minor Planet Center (MPC) in Cambridge im US-Bundesstaat Massachusetts sauste der Brocken mit einer

Wolkenkratzer-Asteroid an Erde vorbeigerast © (sep/AFP) Wolkenkratzer-Asteroid an Erde vorbeigerast Mittwoch, 14.24 Uhr: Ein 650-Meter-Brocken hat sich dem Planeten «sehr dicht genähert». Der Vergleich mit früheren Einschlägen.

Ein Asteroid so gross wie die höchsten Wolkenkratzer der Erde ist am Mittwoch an unserem Heimatplaneten vorbeigeflogen – in weniger als fünffacher Mondentfernung.

Nach Berechnungen von Astronomen passierte der 650-Meter-Brocken mit der Bezeichnung 2014 JO25 die Erde um 14.24 Uhr Mitteleuropäischer Sommerzeit, wie aus vorab veröffentlichten Daten der US-Raumfahrtbehörde Nasa hervorging.

Dabei kam der Asteroid der Erde auf bis zu 1,8 Millionen Kilometer nahe - für einen Asteroiden dieser Grössenklasse eine «sehr dichte Annäherung», wie das Jet Propulsion Laboratory (JPL) der Nasa in Pasadena im US-Bundesstaat Kalifornien im Vorfeld mitteilte.

Letztmals kam ein kosmischer Brocken von mindestens dieser Grösse im Jahr 2004 unserem Planeten vergleichbar nahe: Damals passierte der Viereinhalb-Kilometer-Asteroid Toutatis die Erde in etwa vierfacher Mondentfernung.

Brocken war Teil des «Big Bangs»

Russischer und US-Astronaut starten gemeinsam zur Raumstation ISS

  Russischer und US-Astronaut starten gemeinsam zur Raumstation ISS Zwei Raumfahrer aus Russland und den USA sind am Donnerstag gemeinsam zur Internationalen Raumstation ISS gestartet. Eine Sojus-Rakete mit dem Kosmonauten Fjodor Jurtschichin und dem US-Astronauten Jack Fischer hob um 09.13 MESZ vom Weltraumbahnhof Baikonur in Kasachstan ab. Sechs Stunden später sollten sie an der ISS andocken. Es ist das erste Mal seit 2003, dass eine Zwei-Mann-Crew zur ISS geschickt wird. Normalerweise sind drei Raumfahrer an Bord. Für den Kommandeur Jurtschichin ist es bereits die fünfte Weltraummission, während Fischer das erste Mal ins All startete. Die beiden sollen fünf Monate an Bord der ISS bleiben.

Asteroid 500-Meter-Koloss schießt nur knapp an Erde vorbei . Er ist riesig und könnte ein ganzes Land ausradieren: Der Asteroid 2004 BL 86 rast mit 15 Kilometern pro Sekunde an der Erde vorbei und kommt uns dabei so nah wie noch kein anderer seiner Größe.

Hoppla, das war knapp - zumindest in astronomischen Maßstäben gerechnet: Ein Asteroid so groß wie die höchsten Wolkenkratzer der Erde ist am Mittwoch an unserem Heimatplaneten vorbeigeflogen - in weniger als fünffacher Mondentfernung.

Der vor drei Jahren entdeckte Asteroid 2014 JO25 gilt wie seine zahllosen Artgenossen im All als Überbleibsel der Entstehung unseres Sonnensystems vor rund 4,6 Milliarden Jahren - und er zählt zu den Gesteinsbrocken, die auf ihrer Bahn um die Sonne der Erde ziemlich nahe kommen können.

Mit einer Grösse von 650 Metern übertrifft 2014 JO25 die Höhe des derzeit zweithöchsten Wolkenkratzers der Welt: Der Shanghai Tower in der chinesischen Megastadt misst 632 Meter.

Was würde passieren, wenn ein solcher Stein mit der Erde kollidiert? «Wenn der Asteroid auf die Erde fällt, würde er eine Fläche der Grösse Belgiens zerstören», erklärt Sylvestre Maurice, Astrophysiker der Universität von Toulouse, zu France Info Radio. «Das geschah bereits eine Million Mal. So sind auch höchstwahrscheinlich die Dinosaurier ausgestorben.»

Einen Einschlag des Wolkenkratzer-Asteroiden auf der Erde hatten Astronomen schon lange vor dessen Vorbeiflug definitiv ausgeschlossen. Eine solche Kollision hätte verheerende Folgen gehabt, wie Einschläge in der Vergangenheit beweisen.

Überholen Die Toten Hosen Ed Sheeran?

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Am vergangenen Montag kam ein Asteroid der Erde gefährlich nahe. Er war nur halb soweit von der Erde entfernt wie der Mond. An sich kein Problem, immerhin sorgen Frühwarnsysteme der NASA daf.

Der kosmische Brocken ist etwa so groß wie ein Flugzeugträger, und er wird nur knapp an der Erde vorbeischrammen: Der Asteroid mit der Bezeichnung 2005 YU55 ist im Anflug - am nächsten Dienstag wird der 400-Meter-Brocken unseren Planeten nach Nasa-Berechnungen im Abstand von nur gut

Krater zeugen von Kollisionen

Einen Durchmesser von nur 30 bis 50 Metern hatte der Asteroid oder Komet, der mit dem sogenannten Tunguska-Ereignis vom 30. Juni 1908 in Zusammenhang gebracht wird. Damals wurden in einer unzugänglichen Region Sibiriens auf mehr als 2200 Quadratkilometern 80 Millionen Bäume umgeknickt - als Ursache wird die Explosion eines Himmelskörpers in mehreren Kilometern Höhe vermutet.

Aber auch von weitaus grösseren Brocken wurde die Erde bereits getroffen: Vor 15 Millionen Jahren donnerte ein kilometergrosser Brocken auf die Schwäbische Alb herab und hinterliess einen Krater, der heute als Nördlinger Ries bekannt ist. Vor 65 Millionen Jahren schlug ein Zehn-Kilometer-Asteroid auf der mexikanischen Halbinsel Yukatan ein und löste einen Klimawandel aus, der höchstwahrscheinlich zum Aussterben der Dinosaurier führte.

Seit vielen Jahren nehmen Astronomen die Umgebung der Erde genau unter die Lupe, um Asteroiden im Anflug möglichst frühzeitig zu entdecken. Derzeit sind gut 16'000 erdnahe Asteroiden identifiziert. Aktuell verzeichnet die Nasa knapp 1800 Asteroiden, die als «potenziell gefährlich» eingestuft werden, davon 156 mit mindestens einem Kilometer Durchmesser.

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Ein Liebespaar sind Jennifer Garner und Ben Affleck schon lange nicht mehr. Doch mit rund zwei Jahren Verspätung wurde jetzt offenbar die Scheidung eingereicht.So habe zwar Garner den Antrag eingereicht, diese Entscheidung sei aber komplett einvernehmlich mit Affleck gefallen. Weder habe ein Anwalt den beiden dabei zur Seite gestanden, noch drohe ein Streit um das Sorgerecht der gemeinsamen drei Kinder: Wie "TMZ" berichtet, haben sich beide sowohl auf ein geteiltes Sorgerecht, als auch auf gemeinsame Vormundschaft geeinigt. Geheiratet haben die zwei am 29. Juni 2005.

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